Montag, 29. November 2010

Jetzt müssen wir die F.D.P. beim Wort nehmen!

Die F.D.P. hatte in einer Pressemitteilung verlauten lassen, dass sie zwar gegen einen Mindestlohn in der Zeitarbeit ist, aber eine gleiche Entlohnung der Zeitarbeiter befürwortet, wie sie die Stammbelegschaft bekommt. Nur der Zeitraum, ab wann dieser „gleiche Lohn für gleiche Arbeit“ in der Zeitarbeit gezahlt wird, wurde nicht konkret genannt.

Hier meine Anfrage an die F.D.P.

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend ein Auszug aus der Pressemitteilung des Herrn Kolb. Ich bitte um eine konkrete Stellungnahme, welcher Zeitraum für die FDP eine "längere Einsatzdauer" ist, d.h., ab wann für den Leiharbeiter "equal pay" gilt?

Mit freundlichen Grüßen

Claus-Peter Bohlmann

Auszug aus der Pressemitteilung:

KOLB: Kein Handlungsbedarf bei Zeitarbeit-Mindestlohn
BERLIN. Zu Medienberichten über einen Mindestlohn bei der Zeitarbeit erklärt der stellvertretende Vorsitzende und sozialpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Heinrich KOLB:

„Ziel der FDP ist weiterhin für equal pay, also die Angleichung der Entlohnung der Zeitarbeiter an die der Stammbelegschaft bei einer längeren Einsatzdauer. Dies ist eine Frage der Gerechtigkeit und für die Akzeptanz der Branche von entscheidender Bedeutung.“


Antwort der F.D.P. von heute:

Sehr geehrter Herr Bohlmann,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Einen genauen Zeitraum, ab wann für einen Zeitarbeiter die gleichberechtigte Entlohnung gelten soll, ist derzeit noch nicht festgelegt. Ein Beschluss zu diesem Thema wird aber in naher Zukunft kommen. Bei weiteren Fragen zum Thema Zeitarbeit können Sie sich auch direkt mit der Fachreferentin Frau Sabina Bothe aus Herrn Dr. Kolbs Büro in Kontakt setzen.


Sabina Bothe
Telefon: 030 227-72417
e-mail: heinrich.kolb.ma01@bundestag.de 

Mit freundlichen Grüßen

A. Arnhold
MitMachZentrum

FDP-Bundesgeschäftsstelle
Thomas-Dehler-Haus
Reinhardtstr. 14
10117 Berlin


Meine Ideen dazu:

1.   Jeder sollte in seinem Wohnort beim F.D.P.-Abgeordneten des Wahlkreises jede Woche nachfragen, ob die Entscheidung gefallen ist!
2.   Die LINKE sollte im Bundestag einen Gesetzesantrag auf „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“ stellen. Mal sehen, wer da mitstimmt! Wenn LINKE, SPD und Grüne dafür sind und die F.D.P. es ehrlich meint, müsste die Mehrheit gesichert sein!
3.   Wenn die F.D.P. dann nicht dafür ist und umkippt, haben wir sie ertappt und können dieses Verhalten öffentlich kritisieren!
4.   Wer einen Kandidaten der Partei "die Linke" kennt, sollte diese Idee weitergeben!



Kommentare:

  1. Habe vorhin mal der Claudia Roth ( Die Grünen) geschrieben die auch im WKW ist, mal sehen ob wir sie als Unterstützung gewinnen können.

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  2. Leiharbeit: Bundesrat startet Initiative gegen Ausbeutung
    Bundesrat gegen Missbrauch von Leiharbeit
    26.03.2010 Leiharbeit darf nicht zum Ersatz von Stammbelegschaften missbraucht werden. Und für gleiche Arbeit soll es auch das gleiche Geld geben. Das hat der Bundesrat in einer Initiative gegen die Ausbeutung von Leiharbeit beschlossen. Jetzt muss die Bundesregierung handeln. Der Zweite Vorsitzender der IG Metall, Detlef Wetzel, erklärte in Frankfurt, was die Bundesregierung nun unbedingt verbessern muss.

    Der Bundesrat hat am 26. März 2010 eine Initiative gegen die Ausbeutung von Arbeitnehmern durch Leiharbeit beschlossen. Diese Entschileßung wurde auf Initiative von den Ländern Berlin, Brandenburg und Rheinland-Pfalz hin verabschiedet. Der Bundesrat stellt sich damit nicht grundsätzlich gegen Leiharbeit, lehnt es jedoch ab, dass durch Leiharbeit Stammbelegschaften in Unternehmen ersetzt werden.
    und was ist bis zum heutigen tag geschehen.garnichts alles wieder mal leere versprechungen.

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  3. Sehr geehrter herr Kolb.
    Sie sagen das einen genauen Zeitraum, ab wann für einen Zeitarbeiter die gleichberechtigte Entlohnung gelten soll, ist derzeit noch nicht festgelegt. Ein Beschluss zu diesem Thema wird aber in naher Zukunft kommen.Was bedeutet für sie, nahe zukunft? Wie lange sollen sich die Arbeiter das noch gefallen lassen?Es stehen Existenzen auf dem Spiel.Ich kann nur sagen, die Reichen werden immer reicher und die armen, immer ärmer und das kann es nicht sein.Muß es denn erst zu solche Auseinandersetzungen kommen wie in Frankreich?Ich kann mir nicht vorstellen das es in ihrem Sinne ist.

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  4. Mal sehen, ob die Roth sich meldet. Ich habe in der vorigen Woche an die Linke und die SPD geschrieben und um unterstützendes Material für die Seite gebeten....

    Bis heute keine Antwort!!!

    Da ist mir sogar die F.D.P. lieber, die wenigstens antwortet!

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  5. Arbeitslosigkeit erneut gesunken.
    Die Arbeitslosigkeit in hessen ist im November auf den niedrigsten Stand seit 18 Jahren.
    Wie die Regiondirektion Hessen derBundesargentur fürArbeitam Dienstag mitteilte,waren im zu Ende gehenden Monat Landesweit182.132 Menschen ohneArbeit.Das waren1469 oder0,8 Prozentweniger als im OKtober.DieArbeitslosen quote verharrte bei ihrem Oktober wert von 5,9 Prozent.Ein Jahr zuvor hatte sie noch 6,3 Prozent gelegen.Vor allem jüngere Menschen profitierten von der Stabilen Konjungtur entwicklung.
    Im klar text heißt es, das die Arbeitslosen Quote auf biegen und brechen gesenkt werden müssen und das auf Kosten der zeitarbeiter.
    Gibt es überhaupt noch offene Stellendie ausgeschrieben werden wo keine Zeitarbeitsfirma hinter stecken?Die Zeitarbeitsfirmen waren eigendlich nur zum übergang gedacht und was ist aus dem übergang geworden?Die Zeitarbeitsfirmen vermehren sich wie die Kaninchen und was einmal da ist,kann man so schnell nicht mehr abschaffen.
    Es kann nicht sein das diese chefs einer Zeitarbeitsfirma,an uns armen Bürgern Reich werden und ein schwereloses Leben führen können.Soetwas ist Kriminell und muß gestoppt werden.

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