Samstag, 27. November 2010

In den Zeitfirmen wird man um geld und um stunden beschissen.

Du sollst 40 oder mehr stunden in der woche arbeiten, und kriegst aber nur 35 ausbezahlt.
Ich habe immer ca 600 bis 700 euro netto bekommen. Lebe mal davon...
Die Überstunden werden auf ein sogenanntes "Zeitkonto" gebucht.
Bei mir war es so, das ich eigentlich etliche stunden auf dem zeitkonto mehr hätte haben müssen als sie mir gutgeschrieben haben, wenn ihr mich fragt, haben die die fehlenden stunden selber einkassiert.
Bei 25 Euro pro stunde und arbeiter, geht das bestimmt in die 10000de euro im monat wenn es reicht, wenn sie es mit jedem (wo ich mir sicher bin das das so ist) machen.
Stunden verschwinden, und nur dann wenn du mit arbeitsgericht drohst, tauchen diese auf einmal wieder auf... allerdings vesuchen sie dich dann loszuwerden.
SKLAVEREI!!!

Kommentare:

  1. Stimmt... Das Zeitkonto ist jeden Monat in bewegung: Von deinen Normalstunden werden zwischen 10 und 20 Std. aufs ZK gegeben und dann bis zu ca. 15 Std. zu einem niedrigeren Stundenlohn ausgezahlt. Bei Überstunden gibt es den Überstundenzuschlag erst bei 175 std. ,also bei 200 std. im Monat für 25 std. zu 25%. Nach zu lesen im Tarifvertrag für Zeitarbeit. Schon allein dieser Tarifvertrag ist eine vera.... des Arbeitnehmers.

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  2. Das kann man auch mit dem chef aushandeln ich werde auf 40 Stunden die Woche abgerechnet und wenn ich mal weniger arbeite halt auf das was ich an Stunden zusamm hab. Mein ZK ist auf null und bleibt auf null.

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  3. Ich kann mich nur anschließen! Beim Vorstellungsgespräch lügen die einen das Blaue vom Himmel (Arbeitsstellen immer in Ihrer Nähe, immer in Ihrem Beruf, jede Überstunde wird bezahlt, Mitspracherecht bei der Dienstplangestaltung, wir sagen Ihnen mindestens 4 Werktage vorher bescheid, wo Sie eingesetzt werden, ganz normale Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, ab 15 km Entfernung bekommen Sie einen Fahrtkostenzuschuss blabla) und hast du den Vertrag dann unterschrieben halten die sich an gar nichts und du bist denen ihr Sklave! Ich wurde 60 Km von meinem Wohnort weggeschickt zum Arbeiten (so viel zu "immer in Ihrer Nähe") und das in einem anderen Beruf, den ich nicht gelernt und noch nie zuvor gemacht habe. Wenn ich das nicht gemacht hätte, hätte ich eine Abmahnung und fristlose Kündigung bekommen (mit der du für ALG1 gesperrt wirst). Einen Fahrtkostenzuschuss habe ich nur bei dieser 60Km entfernten Einsatzstelle bekommen und das auch nur nachdem ich die unermüdlich damit genervt habe. Bei den anderen Einsatzstellen (alle zwischen 22-30 Km entfernt)habe ich nie einen Zuschuss bekommen. Mir wurde immer einen Tag vorher bescheid gegeben wo ich hin muss und auch da musste ich denen hinterher telefonieren. Bei Dienstplangestaltungen hatte ich NIE ein Mitspracherecht! So viel zu Planungssicherheit und Abrufbereitschaft!Was meine gearbeiteten Stunden anging wurde ich sowohl von Kunden als auch direkt von der Zeitarbeitsfirma beschissen! Da wurden eben mal gearbeitete Stunden aus dem Stundenzettel gestrichen und die ein oder andere nicht bezahlt! Eine Frechheit! Und bei der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall ist der ganze iGZ Tarifvertrag schon ein Betrug am Arbeitnehmer. Normalerweise hat man im Krankheitsfall nach einer Wartefrist von 4 Wochen nach Neueinstellung das Recht das gleiche Entgelt fort bezahlt zu bekommen, das man auch bekommen hätte wenn man arbeiten gegangen wäre! Pustekuchen! Schaut euch mal §6a des Manteltarifvertrages iGZ an! Hast du nen Arbeitsvertrag der weniger tägliche Arbeitszeit vorsieht, als die die du tatsächlich gearbeitet hast und arbeitest, bekommst du eben auch weniger Geld. Oder was meint ihr, warum die meisten Zeitarbeitsfirmen einen einen 35 Wochenstundenvertrag, statt einem 40 Wochenstundenvertrag geben? Eben! Im Krankheitsfall bekommst du tariflichen Stundenlohn nur für 7 Stunden am Tag bezahlt, auch wenn du sonst immer 8 arbeitest! Für die 8 Stunden bzw. tatsächliche Durchschnittsarbeitszeit bekommst du nur die Zulagen, die in den meisten Fällen ja nur 1-2 Euro in der Stunde ausmachen! Die Zeitarbeitsfirma spart wo sie kann: an dir! Das nächste ist, wenn sie keinen Einsatz für dich haben. Rein rechtlich liegt das Risiko immer bei der Zeitarbeitsfirma! Sie mussen die trotzdem dein Geld weiter fort zahlen und dürfen dir dafür keine Minusstunden aufschreiben solange du dich jeden Einsatzfreientag auch arbeitswillig gemeldet hast! Nur zu gerne versuchen die das aber trotzdem über das Arbeitszeitkonto zu regeln und dich in die Minusstunden für jeden Einsatzfreien Tag zu ziehen (dir also kein Geld für diesen Tag zu zahlen)! Das ist jedoch nicht zulässig und endet zu 90% vor dem Arbeitsgericht damit, dass die Zeitarbeitsfirma verliert! Aber solang du arbeitsrechtlich nicht drohst, wirst du auch da über den Tisch gezogen. Fazit: Die meisten Zeitarbeitsfirmen betreiben nichts als moderne Sklaventreiberei! Finger weg!

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